Schloss Pillnitz und Dresden

Tagesausflug der WHG 36-39

Geplant war der diesjährige Tagesausflug der Bewohner der WHG 36-39 mit Bienert+50-Reisen am 16.Mai 2020. Dann kam CORONA und brachte auch hier alles durcheinander: Erst die Absage, dann die bange Befürchtung, man könne überhaupt nicht fahren und dann die Hoffnung, dass der Ausflug an dem Ausweichtermin am 12. September doch stattfinden könnte.

Der Wunsch ließ alle geduldig auf den Ersatztermin hoffen. Und der Ausflug fand statt. Auch wenn alles etwas anders ablief als sonst. Herr Bienert stellte ein Hygienekonzept auf und jeder Teilnehmer wurde mit den erforderlichen Maßnahmen vertraut gemacht, unter denen er an der Fahrt teilnehmen könne. Dazu gehörte auch die nun schon überall praktizierte Maskenpflicht. Darüber hinaus war vom Veranstalter sicher zu stellen, dass niemand mit Coronasymptomen an der Fahrt teilnimmt.

Es wurde daher vor Antritt der Fahrt bei jedem Teilnehmer eine Messung der Körpertemperatur (kontaktlos) vorgenommen. Da das ganze Prozedere und auch die Einhaltung der Abstandsregeln beim Einstieg etwas Zeit erforderten, wurde die Abfahrtzeit auf 6:45 Uhr vorverlegt. Auch da gab es keine Probleme, denn unsere Teilnehmer zeigtenfür alle Maßnahmen volles Verständnis.

Wir starteten pünktlich bei strahlendem Sonnenschein und angenehmer Temperatur. Wie schon gewohnt, gab es nun erst einmal eine Lektion Bildung von Herrn Bienert. Es ging um den Katabatischen Fallwind, um den Jetstream und die Rosby-Wellen. Hatte garantiert noch niemand vorher etwas davon gehört. Es war auch ein ziemlich starkes Thema und ersetzte garantiert ein Semester fürs Studium zum Diplom-Meteorologen. Etwas später wurden wir noch auf die Architekturgeschichte Sachsens von Romanik bis Barock eingestimmt, um die Schlossbauten in Pillnitz entsprechend würdigen zu können.

Angekommen im Park von Pillnitz nahmen uns drei Schlossführer-/innen in Empfang und begannen mit einer ausführlichen Führung durch den Schlossgarten. In der weitläufigen Anlage waren uralte Baumbestände und exotische Pflanzen zu betrachten. Eine der seltenen Besonderheiten ist mit Sicherheit die neun Meter hohe und über 250 Jahre alte Kamelie, deren prachtvolle Blüten allerdings nur im  Frühjahr zu bewundern sind. Im Winter wird ein komplettes Gewächshaus aus Stahl und Glas über die imposante Pflanze gefahren. Nach dem informativen Rundgang war Treffpunkt am Restaurant Pillnitzer Elbblick, wo ein leckerer Mittagstisch auf uns wartete. In diesem Rahmen hatten wir auch Zeit uns etwas zu erholen und für nette Gesprächen miteinander.

Gleich in der Nähe des Restaurants war die Schiffsanlegestelle der „Sächsischen Dampfschiffahrt“. Uns erwartete allerdings keines der Dampfschiffe, sondern das moderne Salonschiff „Gräfin Cosel“, mit dem wir elbabwärts Richtung Dresden durch die wunderschöne Elbauen-Landschaft fuhren.

Vor uns tauchte dann auch bald das bekannte „blaue Wunder“ auf, eine der geschichtsträchtigen Brücken in dieser Region. Bald darauf unterquerten wir dann auch die Waldschlößchenbrücke. Hier gab es ja jahrelang Diskussionen um den Anspruch Dresdens auf das Weltkulturerbe, welches letztlich dann aberkannt wurde.

Nach einer guten Stunde war Dresden erreicht. Gleich hinter der Anlegestelle wartete unser Bus schon auf uns. Die geplante kleine Stadtrundfahrt musste leider ausfallen, da die Stadt wegen einer Laufveranstaltung weitgehend für den Verkehr gesperrt war. Auch das ertrugen alle ohne Murren und wir traten daher gleich die Heimfahrt an.

Herr Bienert unterhielt uns wie üblich mit  launigen Texten. Schon traditionell erfolgten dann wie immer die gegenseitigen Danksagungen in denen zum Ausdruck kam, dass wieder alle rundum zufrieden waren. Die Stimmung war hervorragend. Ein wunderschöner Ausflug ging zu Ende.

Pünktlich gegen 19 Uhr bog  der Bus wieder in den Hundsteinweg ein. Freundliche Verabschiedungen aller Teilnehmer untereinander ließen diesen wunderschönen Tag ausklingen.

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Günter Kukol

Mitglied der Vertreterversammlung und Hausgruppenberater

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