Am Freitag, dem 15. Dezember 2017, wurde der Grundstein für das „Gartenhaus im alten Borsigpark“ – einen Giebelanbau entlang der Brandwand eines benachbarten Gebäudes in der Krefelder Straße gelegt. Nach Fertigstellung voraussichtlich im 1. Quartal 2019 können wir unseren Mitgliedern im Hof der Essener Straße fünf 4-Zimmer-Wohnungen und eine 3-Zimmerwohnung zur Verfügung stellen, die nach der Berliner Bauordnung barrierefrei sind. Darüber hinaus sind 5 weitere Wohnungen im Altbau Essener Straße 27 dann mittels Aufzug stufenlos erreichbar.
Areal blickt auf bewegte Geschichte zurück
Wir haben den Namen unseres Neubaus aufgrund der bewegten Geschichte des Areals gewählt: Auf dem Gelände an der Spree, zwischen Elberfelder Straße, Alt-Moabit und Stromstraße, befanden sich, erbaut von 1847 bis 1849, Walzwerk und Kesselschmiede des Borsig’schen Unternehmens. Auf dem Grundstück an der Stromstraße zwischen Alt-Moabit und dem Spreeufer hatte August Borsig neben dem Eisenwerk einen weitläufigen Park anlegen lassen. Darin befand sich sein Direktorenwohnhaus und verschiedene Gewächshäuser. Nach dem Umzug der Borsigwerke nach Tegel, der 1889 begann, mussten zunächst die Werksanlagen und später auch der Park weichen; 1911 erfolgte schließlich der Abriss der Villa Borsig, und damit endete diese Epoche der Moabiter Industriegeschichte.
Es verwundert deshalb nicht, dass bei den Bauarbeiten alte Fundamente gefunden wurden. Es handelt sich dabei wohl um Überreste der alten Werkshallen der Maschinenbauanstalt Borsig. Die Fundamente bestehen aus Kalk-Bruchsteinmauerwerk und darüber Mauerwerk in Zementmörtel, das sehr fest ist und ziemliche Schwierigkeiten beim Abbruch machte. Außerdem hatte man offensichtlich das Gelände nach dem Abriss der Werksanlagen nicht nur mit dem Schutt, sondern auch mit Schlackeresten der Maschinenbauanstalt aufgefüllt, die sich als Baugrund leider nicht eignen.
Inzwischen sind die Fundamentreste entfernt, der nicht tragfähige Boden wurde ausgetauscht. Die unterirdischen Bauteile sind betoniert und das Mauerwerk für das Erdgeschoss steht. Der Rohbau wächst nun wie vorgesehen, sodass wir zuversichtlich sind, das Richtfest Anfang September feiern zu können.
(Abbildungen: Dipl.-Ing. Architekt Helmut Goldmann. Entwurfsplanung mit Haftungsausschluss)
Zur Dokumentation des Baugeschehens wurde eine Kamera mit Blick auf die Baustelle installiert:
Zeitrafferfilm von Beginn der Arbeiten an:

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